Service

Haltestellenumfeld-Koordination

Im Jahr 2016 war die Haltestellenumfeld-Koordination (HUK) im Umfeld von zehn Haltestellen mit Arbeitsgruppen aktiv. Dabei wurden gemeinsam mit den zuständigen Akteuren rund 500 Fälle mit Handlungsbedarf festgestellt. Mit 40 Prozent sind die sieben Bezirksämter mit Abstand am häufigsten in der Zuständigkeit betroffen. Für 80 Prozent der Fälle konnten Maßnahmen verabredet werden. Die Erfolgsquote bei deren Umsetzung liegt im Betrachtungszeitraum bei knapp 70 Prozent. Dieser Wert wird sich im Laufe der Zeit noch erhöhen, da einzelne Umsetzungen zum Teil einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen.

Das Kunst- und
Geschichtsprofil legt los!

Ein Wandgemälde entsteht an der Elbgaustraße

Schaut euch doch demnächst unten bei der Elbgaustraße noch einmal genauer um. Wir versprechen, es lohnt sich! Denn bei herbstlichen Temperaturen machten sich die Schüler und Schülerinnen aus der 12c von der Stadtteilschule Eidelstedt zusammen mit dem Künstler Kai Teschner auf den Weg zur Elbgaustraße. Mit Ehrgeiz und warmem Kakao trotzten sie der Kälte. Das Ziel: an den Wänden ein großes Wandgemälde entstehen zu lassen. 
Viele Jahre hatte die Wand schon miterlebt und es waren deutliche Spuren zu sehen. So setzte sich der Dreck, welcher Jahre lang hinunter floss, fest. Aber die Zeit wurde zurück gedreht, die Wand im Auftrag der Deutschen Bahn AG strahlend weiß gestrichen und am 6. Oktober 2016 fingen wir mit schwarzen Pinselstrichen an, sie zu bemalen.

Das Wandstück rechts neben dem S-Bahn-Eingang bekommt ein neues Gesicht, welches mit Stolz gezeigt werden kann. In dem Wandgemälde ist das Thema „Macht“ verankert, aber auch persönliche Aspekte haben Einfluss genommen. Zudem ist die Deutsche Bahn AG integriert. Eine Uhr im Vordergrund erinnert daran, dass man vielleicht doch einen Schritt schneller gehen sollte, wenn man die Bahn noch bekommen möchte. Das große Ziel ist es, eine Wand zu gestalten, die von den Menschen betrachtet und bewundert werden kann. Und schaut genau hin! Vielleicht entdeckt ihr dann doch mehr Gestalten oder Gesichter, die man auf den ersten Blick gar nicht gesehen hätte.

Vexierbilder, optische Täuschungen oder Illusionen. Vielleicht hat der ein oder andere davon etwas gehört. Das bedeutet, ihr könnt in Umrissen, Konturen oder in Betrachtung des Ganzen immer wieder neue Dinge entdecken. Mit diesem Gedanken im Kopf sind die Schüler an die Gestaltung der verschiedenen Motive gegangen. Daraus haben sie drei Entwürfe zusammengestellt, die der Deutschen Bahn AG vorgelegt wurden. Ihnen gehören schließlich die Wände und sie erlauben es der Schule, an der Gestaltung des Stadtviertels teilzuhaben. Mit großer Freude und Begeisterung wurden alle drei Vorschläge aufgenommen!

Zuerst aber bemalen die Schüler eine kleinere Wand, da die Unterführung erst noch einmal komplett gesäubert und weiß gestrichen werden muss. Dazu zeichneten sie ein Raster, um dann die Zeichnung ins Große zu übertragen. Jeder Schüler konnte sich zwei 1x1m große Kästen aussuchen, um diese dann mit Kreide vorzubereiten. Die Vorarbeit war die längste und wichtigste Phase! Ohne diese Vorarbeit wäre alles krumm, schief und unförmig geworden. Diese Arbeitsphase hat aber auch mit am meisten Spaß gebracht. Teamwork ist das Stichwort. Man hörte oft: „Wirf mir noch einmal den Lappen rüber!“, oder „Du musst noch einmal die Leiter festhalten!“ Es wurde sich gegenseitig geholfen und Schwierigkeiten wurden überwunden. Keine Wand war zu hoch oder zu schräg, mit akrobatischen Kletteraktionen wurde alles gemeistert. Am Ende aber gelang es den Schülern, die Konturen mit schwarzer Farbe zu fixieren. Schließlich sollte die ganze Arbeit nicht vom nächsten Regenschauer weggespült werden und wir wissen, in Hamburg ist dies keine Seltenheit!

Von Joline Wulff

Das Kunst- und Geschichtsprofil legt los!

Ein Wandgemälde entsteht an der Elbgaustraße

Schaut euch doch demnächst unten bei der Elbgaustraße noch einmal genauer um. Wir versprechen, es lohnt sich! Denn bei herbstlichen Temperaturen machten sich die Schüler und Schülerinnen aus der 12c von der Stadtteilschule Eidelstedt zusammen mit dem Künstler Kai Teschner auf den Weg zur Elbgaustraße. Mit Ehrgeiz und warmem Kakao trotzten sie der Kälte. Das Ziel: an den Wänden ein großes Wandgemälde entstehen zu lassen. 
Viele Jahre hatte die Wand schon miterlebt und es waren deutliche Spuren zu sehen. So setzte sich der Dreck, welcher Jahre lang hinunter floss, fest. Aber die Zeit wurde zurück gedreht, die Wand im Auftrag der Deutschen Bahn AG strahlend weiß gestrichen und am 6. Oktober 2016 fingen wir mit schwarzen Pinselstrichen an, sie zu bemalen.

Das Wandstück rechts neben dem S-Bahn-Eingang bekommt ein neues Gesicht, welches mit Stolz gezeigt werden kann. In dem Wandgemälde ist das Thema „Macht“ verankert, aber auch persönliche Aspekte haben Einfluss genommen. Zudem ist die Deutsche Bahn AG integriert. Eine Uhr im Vordergrund erinnert daran, dass man vielleicht doch einen Schritt schneller gehen sollte, wenn man die Bahn noch bekommen möchte. Das große Ziel ist es, eine Wand zu gestalten, die von den Menschen betrachtet und bewundert werden kann. Und schaut genau hin! Vielleicht entdeckt ihr dann doch mehr Gestalten oder Gesichter, die man auf den ersten Blick gar nicht gesehen hätte.

Vexierbilder, optische Täuschungen oder Illusionen. Vielleicht hat der ein oder andere davon etwas gehört. Das bedeutet, ihr könnt in Umrissen, Konturen oder in Betrachtung des Ganzen immer wieder neue Dinge entdecken. Mit diesem Gedanken im Kopf sind die Schüler an die Gestaltung der verschiedenen Motive gegangen. Daraus haben sie drei Entwürfe zusammengestellt, die der Deutschen Bahn AG vorgelegt wurden. Ihnen gehören schließlich die Wände und sie erlauben es der Schule, an der Gestaltung des Stadtviertels teilzuhaben. Mit großer Freude und Begeisterung wurden alle drei Vorschläge aufgenommen!

Zuerst aber bemalen die Schüler eine kleinere Wand, da die Unterführung erst noch einmal komplett gesäubert und weiß gestrichen werden muss. Dazu zeichneten sie ein Raster, um dann die Zeichnung ins Große zu übertragen. Jeder Schüler konnte sich zwei 1x1m große Kästen aussuchen, um diese dann mit Kreide vorzubereiten. Die Vorarbeit war die längste und wichtigste Phase! Ohne diese Vorarbeit wäre alles krumm, schief und unförmig geworden. Diese Arbeitsphase hat aber auch mit am meisten Spaß gebracht. Teamwork ist das Stichwort. Man hörte oft: „Wirf mir noch einmal den Lappen rüber!“, oder „Du musst noch einmal die Leiter festhalten!“ Es wurde sich gegenseitig geholfen und Schwierigkeiten wurden überwunden. Keine Wand war zu hoch oder zu schräg, mit akrobatischen Kletteraktionen wurde alles gemeistert. Am Ende aber gelang es den Schülern, die Konturen mit schwarzer Farbe zu fixieren. Schließlich sollte die ganze Arbeit nicht vom nächsten Regenschauer weggespült werden und wir wissen, in Hamburg ist dies keine Seltenheit!

Von Joline Wulff

Wandgestaltungen Elbgaustraße

An der Elbgaustraße wurde eine erste Wandfläche neben dem südlichen Haltestellen-Ausgang von Schülern verschönert. Im Jahr 2017 ist beabsichtigt, hier – wie auch an den Haltestellen Othmarschen und Sternschanze – weitere Flächen zu bemalen.

Wandgestaltungen Bahrenfeld

Im Jahr 2016 wurde in Bahrenfeld ein Zaun am Gehweg mit Blechplatten ausgestattet, die von Jugendlichen einer benachbarten Schule und eines Jugendcafés mit professioneller Unterstützung durch einen Künstler bemalt wurden. Auslöser für diese Aktion waren wild am Zaun abgestellte Fahrräder, die die Nutzung des Gehweges mit Rollstühlen oder Kinderwagen erschwerten.

Wandgestaltungen Bahrenfeld

Im Jahr 2016 wurde in Bahrenfeld ein Zaun am Gehweg mit Blechplatten ausgestattet, die von Jugendlichen einer benachbarten Schule und eines Jugendcafés mit professioneller Unterstützung durch einen Künstler bemalt wurden. Auslöser für diese Aktion waren wild am Zaun abgestellte Fahrräder, die die Nutzung des Gehweges mit Rollstühlen oder Kinderwagen erschwerten.

Echtzeitdaten Bus

Seit August 2015 stehen auch die Echtzeitdaten zu den Bussen der Autokraft GmbH in Schleswig-Holstein in der Fahrplanauskunft auf der HVV-Website und über die HVV-App zur Verfügung.

Für die Busse der Hamburger Hochbahn AG wurden die Daten aus dem technischen Hintergrundsystem 2016 erfolgreich getestet. Der Start der Echtzeitdaten für alle Buslinien der Hochbahn erfolgte im Januar 2017.

Neben der aktuellen Pünktlichkeit der jeweiligen Fahrten im Betrieb werden über diese ergänzenden Informationen in der Fahrplanauskunft auch Informationen zu geplanten Streckensperrungen und zu Fahrtausfällen dargestellt.

Der HVV als Dienstleister für die
Vergabe von Busverkehren

Der HVV führt im Auftrag seiner Gesellschafter Vergaben im Öffentlichen Straßenpersonenverkehr (ÖSPV) durch.

Fahrplankilometer neu vergeben

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 wurden Busverkehrsleistungen im Umfang von mehr als 5,1 Millionen Fahrplankilometern neu vergeben. Circa die Hälfte entfällt dabei allein auf die europaweite Ausschreibung des Teilnetzes Südstormarn (Glinde – Barsbüttel – Reinbek). Alle oben genannten Leistungen werden in Schleswig-Holstein erbracht und reichen zum Teil auch nach Hamburg hinein.

ÖPNV-Kundenbarometer

Der HVV hat auch im Jahr 2016 wieder die Zufriedenheit seiner Fahrgäste durch eine repräsentative Befragung des Institutes TNS Infratest überprüfen lassen. Bundesweit wurden rund 26.000 ÖPNV-Nutzer von 49 Verkehrsanbietern telefonisch zur Zufriedenheit mit den Leistungen des Nahverkehrs befragt. 

2,53

HVV

2,83

ÖPNV Ø

Die Fahrgäste im Hamburger Nahverkehr zeigen sich weiterhin zufrieden mit den Leistungen des HVV und vergeben erneut die Note „gut“. Der Mittelwert der Globalzufriedenheit (2,53) stellt sogar einen neuen Bestwert für den HVV dar und liegt deutlich über dem ÖPNV-Branchendurchschnitt in Deutschland für 2016 (2,83).
Bundesweit liegt lediglich der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) im Großraum Dresden mit einem Mittelwert von 2,44 vor dem HVV.

%

Wiederholungsfahrer

Fast alle befragten Fahrgäste (97 Prozent) geben an, bei Bedarf wieder mit den Verkehrsmitteln des HVV zu fahren.

%

Weiterempfehlung

83 Prozent würden das Fahren mit dem HVV bestimmt oder wahrscheinlich weiterempfehlen.

Im Rahmen der Studie wurde zudem die Zufriedenheit mit 26 einzelnen Leistungsmerkmalen ermittelt, von denen sich gleich zehn Merkmale gegenüber dem Vorjahr signifikant verbessert haben: Am besten werden die „Fahrplanauskunft im Internet“ (2,33), die „Schnelligkeit der Beförderung“ (2,37) sowie das „Linien- und Streckennetz“ (2,41) bewertet. Letztere gehören neben den ebenfalls gut bewerteten „Anschlüssen“ und der „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit“ zu den wichtigen Angebotsmerkmalen, die maßgeblich für die hohe Kundenzufriedenheit sind.

Besonders erfreulich sind die deutlich verbesserten Bewertungen in den Bereichen „Zugang/Nutzung durch mobilitätsbeeinträchtigte Personen“ und „Fahrradabstellplätze“ (jeweils 3,22).

Diese zeigen, dass die eingeleiteten Maßnahmen in diesen Bereichen nicht nur bemerkt, sondern auch positiv wahrgenommen werden.

Eher kritisch werden mit Werten von 3,27 bis 3,51 vor allem die Informationen bei Störungen, das Preis-Leistungs-Verhältnis und die P+R-Plätze benotet.

Im Rahmen der Studie wurde zudem die Zufriedenheit mit 26 einzelnen Leistungsmerkmalen ermittelt, von denen sich gleich zehn Merkmale gegenüber dem Vorjahr signifikant verbessert haben: Am besten werden die „Fahrplanauskunft im Internet“ (2,33), die „Schnelligkeit der Beförderung“ (2,37) sowie das „Linien- und Streckennetz“ (2,41) bewertet. Letztere gehören neben den ebenfalls gut bewerteten „Anschlüssen“ und der „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit“ zu den wichtigen Angebotsmerkmalen, die maßgeblich für die hohe Kundenzufriedenheit sind.

Besonders erfreulich sind die deutlich verbesserten Bewertungen in den Bereichen „Zugang/Nutzung durch mobilitätsbeeinträchtigte Personen“ und „Fahrradabstellplätze“ (jeweils 3,22).

Diese zeigen, dass die eingeleiteten Maßnahmen in diesen Bereichen nicht nur bemerkt, sondern auch positiv wahrgenommen werden.

Eher kritisch werden mit Werten von 3,27 bis 3,51 vor allem die Informationen bei Störungen, das Preis-Leistungs-Verhältnis und die P+R-Plätze benotet.

HVV-Verbundbericht 2016

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